Willkommen auf unserer Webseite!

Aufgaben gestern und heute

Die Nachbarschaften der Stadt Zug gehören zu den ältesten Gruppierungen der Stadt Zug. Die Quellen reichen zurück bis ins 13. Jahrhundert. Die Nachbarn verpflichteten sich, einander in allen Lebenssituationen zu helfen. Sie bestatteten die verstorbenen Nachbarn, nachdem sie sich im Leidhaus zum Gebet versammelt hatten. Das "Nochbure-Möhli", Kernstück des nachbar-geselligen Lebens, begann mit einem Gottesdienst, wurde mit einem feierlichen Umzug durch die Stadt fortgesetzt und mit einem üppigen Mahl abgeschlossen. Die Festivität dauerte einen ganzen Tag und hatte den Zweck, dass sich die Nachbarn besser kennen lernten und ihre Streitigkeiten beim gemeinsamen Mahl beilegten.

Auch heute ist der Grundgedanke derselbe, nämlich die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen und die Wahrung öffentlicher Interessen der Nachbarschaft. Die Feste haben sich gewandelt und sind bescheidener geworden. Noch heute haben die Nachbarn jedoch Gelegenheit, einander zu begegnen. Bei regelmässigen Anlässen pflegen wir die nachbarschaftlichen Beziehungen und informieren über Anliegen unserers Quartiers.